Übergewicht und Adipositas

Übergewicht und Adipositas können zu einer Einschränkung der Lebensqualität führen, da das Wohlbefinden im eigenen Körper oft vermindert ist und Begleiterkrankungen entstehen können. Gemeinsam mit Ihnen passe ich Ihre Ernährungsgewohnheiten an, sodass Ihr Wohlbefinden gesteigert wird und Begleiterkrankungen positiv beeinflusst werden.

Allgemeines

Um das Körpergewicht im Bezug auf die Körpergröße einschätzen zu können wird als grobe Richtschnur zur Beurteilung der sogenannte Body Mass Index (BMI) herangezogen. Diese Einteilung ermöglicht es, zwischen Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und verschieden stark ausgeprägten krankhaften Übergewicht zu unterscheiden.

Übergewicht liegt zwar oberhalb des Normalgewichtes, hat jedoch nicht zwangsläufig negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Anders bei krankhaften Übergewicht, auch Adipositas oder Fettsucht genannt.

Wie stark sich Übergewicht auf den Gesundheitszustand auswirkt, ist unter anderem von der Fettverteilung abhängig. Fett, das sich besonders am Bauch einlagert, wird vermehrt durchblutet und bildet vermehrt entzündungsfördernde Stoffe. Fett, das sich an der Hüfte, dem Gesäß und den Oberschenkeln einlagert ist vergleichsweise “weniger gefährliches Fett”. Ein einfaches aber relativ zielgenaues Mittel um die tatsächliche Fettverteilung festzustellen, ist die Messung des Bauchumfanges. Diese wird am stehenden Patienten/der stehenden Patientin in der Höhe zwischen den untersten Rippen und dem Beckenkamm durchgeführt. Ein Taillenumfang bei Frauen über 80cm korreliert mit einem mäßig erhöhtem Gesundheitsrisiko, über 88cm besteht ein deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko. Bei Männern wird ab einem Taillenumfang von 94cm von einem mäßig erhöhten, ab 102cm von einem deutlich erhöhten Risiko ausgegangen.

Begleiterkrankungen

Übergewicht und Adipositas sind mit vielen Begleiterkrankungen assoziiert. Die Ausprägung der Begleiterkankungen ist von der Höhe des Übergewichts, der Dauer des Übergewichts, der Fettverteilung und dem Ausmaß der körperlichen Belastung abhängig.

Typische metabolische Folgeerkrankungen sind:

  • Diabetes mellitus Typ II
  • Bluthochdruck
  • erhöhtes Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen (zB. Herzinfarkt)
  • orthopädische Erkrankungen (zB. Gelenksprobleme)
  • Lungenfunktionsstörungen
  • erhöhte Blutfette
  • und viele andere.

Ziel

Im Optimalfall besteht die Therapie aus 3 Säulen:

  1. Bewegung
  2. Verhaltenstherapie
  3. Ernährungstherapie

Die Ernährungstherapie zielt auf eine langsame Ernährungsumstellung. Wichtig ist mir, dass keinem Patienten/keiner Patientin eine Diät oder ein Diätplan aufgezwungen wird. In der Ernährungstherapie geht es vielmehr darum, die bisherigen Ernährungsgewohnheiten gemeinsam und wertfrei zu analysieren. Darauf aufbauend wird durch eine sanfte Ernährungsumstellung die Ernährung schrittweise optimiert. Zu jedem Zeitpunkt nehme ich Bedacht darauf, dass die Umstellung für Sie auch tatsächlich vorstellbar und umsetzbar ist. Ziel ist es, eine langfristig gesunde Ernährung zu finden, die Sie auch umsetzen können und möchten. Deshalb ist eine Ernährungstherapie stets individuell: jeder hat andere Hintergründe, einen anderen Alltag, andere Vorlieben und Abneigungen. Eine Ernährungstherapie muss all diese Aspekte berücksichtigen und gleichzeitig den anvisierten medizinischen Erfolg sichern.

Warnung

Grundsätzlich abzulehnen sind zu radikale Gewichtsverluste, die häufig mit viel zu strikten und gesundheitsschädlichen Diätformen einhergehen. Ein Kennzeichen einer derartig unbrauchbaren Ernährungsform ist der bekannte Jojo-Effekt: der Gewichtsverlust kann mittel und langfristig nicht stabilisiert werden.

Ich helfe Ihnen gerne, Ihre Ernährung individuell und nachhaltig an Ihre Anforderungen und Lebenssituationen anzupassen. Hier finden Sie meine Kontaktdaten. Ich freue mich auf Sie!